Aktuelles
Am 4. März diesen Jahres hat nach langer und schwerer Krankheit unsere Kassierstellvertreterin und gute Freundin Maria Niemitz für immer die Augen geschlossen.
Erstmals schloss sie sich dem Vorstand der Gorjanci im Jahr 1994 an und übernahm die Kassierfunktion welche sie bis 1996 inne hatte. 2011 schloss sie sich erneut dem Vorstand an und blieb bis zu ihrem viel zu frühen Tod.
Auf ihrem letzten Weg haben wir sie am 13. März begleitet und gesanglich Abschied genommen. Sie war gewissenhaft, fleissig und ein herzensguter Mensch. Marija, wir vermissen dich.
Ruhe in Frieden!
Für den Vorstand
Gorazd Živkovič
Danica Tschertou
Ingo Muri
Der vormalige Obmann der Gorjanci, Vinko Wieser war zur Sendung "Zajtrk s profilom" des slowenischen Programms des ORF in Klagenfurt/Celovec eingeladen. Das interessante Gespräch (in slowenischer Sprache) stellt nicht nur sein umfangreiches Wirken vor, sondern gibt auch Einblicke in dessen persönliches Umfeld. Den Beitrag finden sie mit folgendem Link: https://volksgruppen.orf.at/slovenci/sporedi/stories/3000001/
Der Beitrag ist noch bis ca. Mitte März verfügbar.
Am Samstag, dem 6. Dezember 2025, fanden im Vereinsraum der Alten Volksschule in Köttmannsdorf/Kotmara vas die traditionelle Jahreshauptversammlung und die Weihnachtsfeier des Vereins statt.
Weiterlesen: Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier 2025
Medimurje – so nennt man die Region zwischen Mur und Drau im Norden Kroatiens, direkt an der Grenze zu Slowenien und Ungarn. Unser Verein SPD Gorjanci organisierte am 11. und 12. Oktober 2025 eine zweitägige Busreise.
Erster Halt war Ptuj. Nach einer interessanten und lehrreichen Führung durch die älteste Stadt Sloweniens, vorbei an schmucken historischen Gebäuden mit malerischen Fassaden, kehrten wir im Gasthaus Ribic ein und genossen in angenehmem Ambiente ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü.
Weiter ging es nach Kroatien, wo wir in der Therme Sveti Martin na Muri übernachteten. Noch am Nachmittag besichtigten wir das Haus unseres Vorstandsmitglieds Gorazd Živkovic in Jurovcak, das er auf dem Grundstück seiner Großeltern mit viel Liebe zum Detail aus historischen Baumaterialien errichten lies. Dieses architektonische Kleinod fügt sich harmonisch in die sanft hügelige, von Weinbergen geprägte Landschaft ein. Besonders interessant war es, mehr über die Wurzeln der Familie Živkovic zu erfahren, die heute wesentlich zum Wirken unseres Kulturvereins SPD Gorjanci beiträgt.
Am folgenden Morgen besuchten wir die historisch bedeutsame Stadt Varaždin. Der liebevoll restaurierte Altstadtkern verzaubert mit schönen Plätzen und barocken Fassaden, an denen sich Zunftzeichen wie eine Nixe und eine Schildkröte finden lassen. Durch die Stadt führte uns Lucija Vupora, stellvertretende Vorsitzende des Slowenischen Kulturvereins Nagelj in Varaždin; die deutsche Übersetzung übernahm Jože Wakounig, der uns auch im Bus über historische und kulturelle Besonderheiten der durchfahrenen Regionen erzählte. Neben den Sehenswürdigkeiten berichtete Lucija über die kulturellen Aktivitäten des Vereins Nagelj, was uns dazu anregte, künftig kulturelle Zusammenarbeit anzustreben.
Auf dem Heimweg legten wir einen Halt beim Weingut Hlebec in Kog ein, wo wir zu lokalen Köstlichkeiten eine Weinverkostung genießen durften. Nach einem reichhaltigen Mittagessen setzten wir die Fahrt über Ljubljana und den Lojbel zurück in Richtung Köttmannsdorf fort.
Fotos: I.M. & B.Ž.
Unser Chauffeur Igor war sehr freundlich, humorvoll und hilfsbereit, ging auf unsere Wünsche ein und brachte uns sicher nach Hause. Wir freuen uns, dass sich bereits viele Reisende für einen möglichen Ausflug im kommenden Jahr angemeldet haben, der voraussichtlich wieder Anfang Oktober 2026 stattfinden wird.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben.
I.M.
Noch bis Ende 2025 im Gemeindeamt zu besichtigen!
Ende Juli eröffnete im neuen Marktgemeindeamt Bürgermeister Josef Liendl persönlich die erste Kunstgalerie mit Arbeiten von 11 Köttmannsdorfer Künstlerinnen und Künstlern. Ausgestellt werden Skulpturen, Zeichnungen und Malereien zum Thema Identität und Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Zusammenhalt sowie Natur und Regionalität. Die Exponate sind bis Jahresende im Gemeindeamt zu besichtigen!
Unter den Teilnehmern finden wir auch Hansi Dragaschnig aus Tschachoritsch/Cahorce, der sich mit folgenden Worten den Besuchern in beiden Landessprachen vorstellte:
Verarbeitung täglicher Themen durch die Strahlkraft von Wachsfiguren
Mein Name ist Hansi Dragaschnig, ich komme aus Köstenberg/Kostanje und wohne seit 30 Jahren in Tschachoritsch/Cahorce. Die Liebe zur Kunst hat bereits in den jugendlichen Jahren begonnen, da ich auch schon immer gerne gebastelt habe. Im Jahr 1982 lernte ich den Künstler und Maler Wilhelm Strelau aus Rosenheim kennen, der unter anderem auch mit Bienenwachsfiguren arbeitete. Von da an begann auch ich mit Bienenwachs zu arbeiten.
Am Anfang habe ich nur sporadisch Figuren modelliert, in den letzten zehn Jahren kombinierte ich sie immer öfter mit anderen Materialien. So konnte ich meine Gedanken, Geschichten, Erlebnisse und Fantasien besser darstellen. Die Themen sind Spiegelbilder aus dem täglichen Leben. Durch die Verwendung von Eisen und Stein bekommen die Figuren/Themen auch eine Plattform und sollen den Betrachter zum Nachdenken anregen.
Die Figuren, die ich forme, sind wie gesagt aus Bienenwachs und haben ein Skelett aus Draht. Einmal wollte ich meinem Freund eine Figur zeigen, als wir zum Auto kamen fanden wir nur mehr ein Drahtskelett vor. Seitdem werden die Figuren zum Schluss mehrmals lackiert und erhalten so einen thermischen Schutz.

